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Leinen - ein altes Material

 Leinen, die wohl älteste Naturfaser, animiert auch heute noch junge und trendbewusste Menschen sich in einen Leinenstoff zu hüllen und im Sommer die angenehme Kühle einer Leinen-Hose  zu genießen.  Aber schon meine Eltern sagten: Leinen knittert edel.

Historie

Leinen wird aus Flachs oder Lein hergestellt, eine Pflanzengattung, zu der einige der ältesten Nutzpflanzen zählen. In Ägypten und Mesopotamien war diese Pflanze bereits vor mehr als 7000 Jahren bekannt. Damals galt Leinen, in einem strahlenden Weiß, als Sinnbild göttlicher Reinheit und wurde in großen Mengen verwendet.

Das „linum usitatissimum“, wie Leinen in der lateinischen Sprache genannt wurde, fand bereits im Altertum vielfältige Verwendung, unter anderem für die Herstellung von Schiffssegel. Bis ins 19. Jahrhundert hinein bestimmte das Leinen und andere Produkte der Flachs-Pflanze zusammen mit den Wollstoffen die Textilindustrie. Wie groß die Rolle der Pflanze und auch der Verarbeitung der Textilfaser im Leben der Menschen war, zeigt sich noch heute in zahlreichen Sprichwörtern, die mit der Flachsverarbeitung zu tun haben. „Ins Blaue fahren“ bezog sich wohl auf die Felder mit den blau blühenden Pflanzen.

„Verhaspelt“ hatte man sich, wenn der Faden von der Haspel fiel, auf die er aufgespult wurde. Die Pflanze, die sehr wenige Ansprüche stellt, konnte in vielen Gebieten problemlos angebaut werden. So war die auf tropisches und subtropisches Klima angewiesene Baumwolle, obwohl sie anscheinend bereits seit der Antike bekannt war, lange keine Konkurrenz.

Erst als im Zuge der Industrialisierung die Verarbeitung per Hand, die die Lein- Pflanze verlangte, unrentabel wurde und in den Kolonien Baumwolle in großem Maße angebaut werden konnte, begann der Siegeszug der Baumwollfaser. Im 20. Jahrhundert kamen schließlich zunehmend Kunstfasern auf den Markt, die sich mit ihren neuen Eigenschaften ebenfalls Marktanteile sicherten.

Aktuell dominieren den Lein-Markt die Länder der GUS mit fast 70 Prozent Anbauanteil. Darüber hinaus sind auch China, Polen, Irland und die Slowakei führend in der Gewinnung von Flachs und der Herstellung von Leinen.

Herstellung

Das aus dem Faserlein gewonnene Leinen, zählt zu den natürlichen Textilfasern und wird als Bast- und Stängelfaser angebaut. Die Flachspflanze, aus der später das Leinen gewonnen wird, muss Jahr für Jahr aufs Neue in dem Zeitraum von März bis Juni gesät werden.

Nach dreimonatiger Reifephase, wird die Pflanze mit den Wurzeln geerntet. Für die Gewinnung von Leinen werden im Anschluss an das „Raufen“, wie der Erntevorgang in der Fachsprache genannt wird, die Pflanzen geriffelt. Große, eiserne Kämme entfernen dabei die Samenkapseln, die von einem Tuch aufgefangen werden. In einem weiteren Schritt werden die Erntebestände des Flachs getrocknet und das Innere, die Bastfasern, von den Pflanzenstängeln befreit. Dieser Vorgang, den man auch als Leinen-„Rösten“ bezeichnet, kann sowohl künstlich, als auch auf natürliche Art und Weise vollzogen werden.

Einerseits können die Fasern des späteren Leinen maschinell in fließendem Wasser von der Rinde befreit werden, andererseits kann man sie aber auch auf dem Feld trocknen lassen. Dabei wird die Rinde des Flachs allmählich durch den Verrottungsprozess aufgelockert und dann von den Ernteleuten geknickt. Um auch die letzten, verbliebenen Rindenteile aussondern zu können, führt man das so genannte „Schwingen“ in einer Schwingturbine durch, wobei der Bast zudem in gleich lange Stücke aussortiert wird.

Nach erfolgreichem Ablauf der einzelnen Prozesse kann der Flachs dann gesponnen werden und durch verschiedene Webverfahren zu einem Textilstoff oder zu Leinengewebe weiterverarbeitet werden.

 

Arten

Grundsätzlich unterscheidet man bei den Leinenfasern zwischen dem Langfaserflachs und dem Kurzfaserflachs. Die lange Variante des Flachs, aus der hauptsächlich feine Garne hergestellt werden, wächst überwiegend in Europa.

Hingegen findet sich der Kurzfaserflachs, der meist zur Herstellung von Leinöl verwendet wird, in Osteuropa und in bestimmten Teilen Nordamerikas. Für den Endverbrauch wird die Leinenfaser allgemein von der CILC, dem Spitzenverband der internationalen Leinen- und Flachsindustrie, in vier verschiedene Qualitätsstufen eingeteilt. Bei den Stoffen kann der Konsument zwischen Reinleinen und verschiedenen Halbleinenstoffen wählen.

Das Reinleinen darf nach dem Kennzeichnungsgesetz der Textilindustrie nur aus reinen Flachsgarnen bestehen, wohingegen das Halbleinen meist mit Baumwolle verwebt wird. Auch wenn im 19. Jahrhundert die Baumwolle den Siegeszug der Leinenmode unterbrochen zu haben scheint, sprechen auch heute noch die Eigenschaften des Leinen für sich und der Stoff erfreut sich besonders in den Sommermonaten wieder großer Beliebtheit. So verfügt Leinen über bestimmte Merkmale, die diese Naturfaser in den verschiedensten Bereichen interessant machen.

Auf der einen Seite lässt sich Leinen nicht elektrostatisch aufladen, verfügt über eine hohe Luftdurchlässigkeit und ist zudem gegen Abnützung sehr resistent. Aus diesem Grund wurden Leinengewebe in der Vergangenheit auch als Schiffsegel verwendet. Auf der anderen Seite ist Leinen sehr schmutzabweisend und relativ uninteressant für Motten, was besonders bei Kleidung aus Leinen sehr vorteilhaft ist.

 

Quelle: http://pages.ebay.de/buy/guides/leinen-buying-guide/

 

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